Kategorie: Einzelstücke

  • Eine Schildi in der Oper „Don Giovanni“ in Halle (Saale)


     

    Eine Schildi in der Oper „Don Giovanni“ in Halle (Saale)

     

    Im März 2020 erreichte mich eine Mail von Albrecht Drosdziok, einem Bühnentechniker der Oper in Halle (Saale):

    „Mit Interesse habe ich den großen Beitrag im Super Sonntag über Ihr Schildkrötenhobby gelesen. Zum Kauf oder als Schenkung kann ich Ihnen keine Schildkröte anbieten. Aber: Gestern hatte in der Oper in Halle (Saale) die Mozartoper „Don Giovanni“ ihre aktuelle Premiere. In der modernen Inszenierung spielt eine Galapagosschildkröte mit. Nicht in echt, aber in Lebensgröße und recht lebensnah gestaltet, frei beweglich durch Funksteuerung. Als Bühnentechniker der Oper habe ich in Zusammenarbeit mit der Theaterplastikwerkstatt der Oper diese Schildkröte entwickelt. Vielleicht haben Sie Interesse dieses Einzelstück mal in der Oper kennenzulernen und dann bildmäßig Ihrer Sammlung zuzufügen.“ 

    Da war ich natürlich Feuer und Flamme! So eine einmalige Gelegenheit konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so trafen wir uns schließlich im November 2020 im Rahmen der damaligen Hygienevorschriften in der Oper in Halle (Saale). Da bekam ich die Galapagos-Schildi live und in Farbe zu Gesicht. 

    Hier ist sie:

     

     Das war die Vorlage zur Erschaffung der Opern-Schildi:

     

    Vielleicht fragt Ihr Euch wie sich die Schildi über die Bühne bewegen kann? Technik macht’s möglich. So sehen die „Organe“ der Schildi aus:

     

    Vielen lieben Dank, Albrecht Drosdziok, für die einmalige Möglichkeit diese Schildkröte kennenzulernen! Ganz lieben Dank auch für das Buch „Die Welt der Schildkröten“, das Sie mir zudem als Überraschung und weiteren Beitrag zur Sammlung mitgebracht hatten.

     

     

  • Schildis im Schnee


    Schildis im Schnee

     

    Am 03. Januar 2021 gab es in Merseburg den ersten Schnee des Jahres. Bei einem Spaziergang am Merseburger Gotthardteich sind diese beiden Schildis entstanden…leider ist ihre Lebenserwartung nicht sonderlich hoch… 😉

  • Gitarre vom Kohlrabizirkus


    Gitarre vom Kohlrabizirkus

     

    Hier seht ihr eine besondere Gitarre (naja, eigentlich hat eine Gitarre sechs Saiten, aber wer wird schon so kleinlich sein 😉 ).

    Bei einem Ausflug nach Leipzig habe ich auch auf dem Flohmarkt im Kohlrabizirkus halt gemacht. Dort entdeckte ich dieses musikalische Unikat: eine Gitarre. Von ihr war ich so begeistert, dass ich sie sogleich kaufte. Dann fragte ich den Verkäufer, ob er etwas über die Herkunft dieses Musikinstruments wisse. Ein Bekannter von ihm hatte einige Monate in Afrika verbracht und zum Abschied von den Einheimischen diese Gitarre geschenkt bekommen.

     

  • Tiffany-Glas


    Tiffany-Glas

    Einige Wochen nachdem der mdr über mein Schildkrötenmuseum berichtet hatte, erreichte mich eine E-Mail von Ferdinand Reim. Er gestaltet in seiner Freizeit Tiffany-Glas und kam so auf die Idee, mir zwei Unikate anzufertigen. Hier seht ihr Kuno…

    … und das ist sein kleiner Bruder Onuk!

     

    Über dieses einzigartige Geschenk habe ich mich riesig gefreut! Natürlich habe ich die beiden Schildis persönlich abgeholt, hier ein Foto von der Übergabe:

     

     

    Den Entstehungsprozess der Tiffany-Schildis hat Ferdinand Reim in den nachfolgenden Fotos festgehalten… 

     

     

     

     

     

     

     

    Nochmals VIELEN DANK für die Schildkröten!

     

    Ferdinand Reim arbeitet schon viele Jahre lang mit Tiffany-Glas. Unter anderem hat er die Pauluskirche in Halle, Händel, Goethe, eine Collage, den berühmten Hund von Moritz Götze, einen Frosch, ein Wetterhaus und eine Uhr in Tiffany-Glas verewigt.

    Als Frührentner hat Ferdinand Reim viel Zeit für sein Hobby und nimmt daher gern auch Aufträge entgegen. Wenn euch seine Arbeiten gefallen und ihr auch solch ein Unikat hättet, meldet euch einfach bei ihm:

     

    Ferdinand Reim

    Mötzlicher Str. 63

    06118 Halle an der Saale

    Telefon: 03455200131

    E-Mail: apollo_delphin@web.de

     

     

  • Superga London


     

    Superga London

     

     

    2015 habe ich mir diese Schuhe in meiner Lieblingsstadt LONDON in Notting Hill anfertigen lassen – natürlich mit Schildi 😉

     

    Und so sind sie entstanden:

     

  • Willkommen zum Einzug


     

    Willkommen zum Einzug

     

     

    Hinter dieser „Welcome“-Schildkröte steckt eine besondere Geschichte. Während des Nordseeurlaubs mit meinen Großeltern 2017 besuchte ich in dem Ort Tönning einen Flohmarkt, der sich u.a. auch über mehrere Gärten erstreckte. In einem von ihnen wollte ich zwei Schildis kaufen, als ich diese „Welcome“-Schildkröte entdeckte. Sie stand völlig verrostet im Gras und ich fragte, ob ich sie ebenfalls erwerben könnte. Davon waren die Besitzer anfangs aber nicht begeistert, weil ihnen die Schildkröte etwas bedeutete: Sie hatten sie als Willkommensgeschenk zum Einzug in ihr neues Haus bekommen. Als ich ihnen erzählte, dass ich leidenschaftlich Schildkröten sammle, waren sie dann letztendlich doch bereit, die 1,9 kg schwere Schildi in ein neues Heim zu entlassen. Daheim in Merseburg angekommen, verpasste ich der rostbraunen Schildi eine ausgiebige „Drahtbürsten-Dusche“ und siehe da, sie begann wieder zu strahlen! Vielen Dank an die Vorbesitzer, dass die Schildi bei mir einziehen durfte!

     

     

    Und so sah sie vor der „Dusche“ aus:

     

  • Kleiner Opa


     

    Kleiner Opa

     

     

    Diese Schildkröte bedeutet mir sehr viel, denn ich habe sie von meinem verstorbenen Uropa Lutz Veleta – den ich immer „Kleiner Opa“ nannte – bekommen. Im Jahr 2011 schenkte er mir einen Adventskalender mit 24 Steinen, auf denen Wörter wie „Glück“, „Zeit“ und „Geborgenheit“ zusammen mit einem kleinen Bild/Symbol abgebildet waren. Die Steine sind für mich Glücksbringer, die ich in besonderen Situationen gern bei mir trage. Die Schildkröte wird hier mit Beständigkeit assoziiert und genauso beständig wird mein Kleiner Opa in meinen Erinnerungen immer bei mir sein.

    Außerdem hat er sich Schildi-Stoff besorgt und mir einen Beutel und eine kleine Tasche selbst genäht. Hier sind sie:

     

  • FC Bayern München

     


     

    FC Bayern München

     

    Diese Schildkröte habe ich zum 16. Geburtstag von meinen Großeltern geschenkt bekommen. Es handelt sich um ein Unikat, das von Sabine Winkler, der Tochter des verstorbenen Polizeiruf-Kommissars Wolfgang Winkler, getöpfert worden ist. Da mein Opa Jürgen und ich große Fans vom FC Bayern sind (hier ein Foto aus dem Jahr 2013 vor dem Spiel SG Sonnenhof Großaspach gegen den FCB), hat er sie extra für meine Sammlung anfertigen lassen. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut! Vielen Dank nochmal dafür!!!!

     

     

    Von derselben Töpferei finden sich noch ein paar andere Schildkröten in meiner Sammlung. 

     

     

    Diese 3 Schildis habe ich selbst vor einigen Jahren dort gefertigt.

     

    Und hier nochmal alle Schildis zusammen:

  • Kalender


     

    Kalender

     

    Dies ist mein immerwährender Schildi-Kalender. Mit den drei „Balken“ wird der Monat eingestellt, mit den beiden Würfeln das Datum. Das nächste Foto zeigt einen besonderen Tag des Jahres 2020.

     

    Am 25. April 2020 war Drehtag. Das Fernsehteam des mdr nahm mein Schildkrötenmuseum und mich in den Fokus. Hier ein paar Momentaufnahmen des Drehs.

     

     

     

    Der Bericht wurde am 14. Mai 2020 im mdr gesendet (und nochmal am 23. Mai 2020 anlässlich des Weltschildkrötentages). Über den Menüpunkt „Medienberichte“ findet ihr die Links zu den beiden Sendungen.

     

  • Meine älteste Schildi


     

    Meine älteste Schildi

    Hier seht ihr meine älteste Schildi. Sie stammt aus dem Jahr 1921/22 (Deutsches Reichspatent 346). Die Schildkröte ist in Berlin „aufgewachsen“ und nach dem 2. Weltkrieg führte ihr Weg sie nach Oberbayern. Dort lebte sie jahrzehntelang in Germering bei München, bis sie schließlich im April 2020 in mein Schildkrötenmusem einzog.

     

    Es handelt sich hier um ein Spielzeug mit Lichteffekten. Oben seht ihr die vier „Arme“, an denen sich Kohlebürsten befinden. Diese liegen auf einer Art Sandpapier auf, welches auf einer Drehscheibe befestigt ist. Wenn die Mechanik in Gang gesetzt wird, dann entstehen durch die Reibung Funken. Durch den transparenten Panzer kann man diese sprühen sehen.

     

    Auf der Unterseite kann die Feder mit einem Schlüssel aufgezogen werden. Durch die beiden Räder bewegt sich die Schildkröte fort.